Gay party weekend

Ein perfektes Party-Wochenende in London

Freitag

Nachdem Sie sich tagsüber einen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten Londons angeschaut haben, genehmigen Sie sich im Pub Duke of Wellington in SoHo den ersten (oder zweiten, dritten …) Drink. Alternativ schlagen wir das Comptons in SoHo vor – je nachdem, was besser für Sie gelegen ist – die zwei Pubs sind nur zwei Minuten voneinander entfernt. Dort können Sie sich auch für eine lange Party-Nacht stärken. Mit der Victoria Line geht es weiter auf die andere Seite der Themse nach Vauxhall.

Dort wartet die legendäre Tonker-Party im Eagle auf Sie. Diese Party lässt keine Wünsche offen. Doch wer nach dem Eagle immer noch nicht genug hat, der zieht einfach weiter ins Fire oder Union (für die "bösen" Jungs). Das Union hat eine 24 Stunden Feier-Lizenz. Hier können Sie also gleich bis Sonntagnachmittag durchfeiern. Das empfehlen wir natürlich nicht, denn Sie wollen ja noch unser Programm für den Samstagabend testen...

Samstag

Am besten, sie starten in den heutigen Tag entspannt: Schlafen Sie aus und brunchen Sie ausgiebig, damit Sie für das Abendprogramm bestens ausgerüstet sind. Denn: wir kommen nun zu Teil zwei unseres schwulen London-Trips. Diesmal läuten wir den Abend in der berühmten Brick Lane, dem „Klein-Bangladesch“ Londons mit einem Bengla-Curry ein. Spätestens danach sollten Sie wieder fit für eine weitere Nacht in der Gay-Hauptstadt Europas sein. Wir empfehlen, dem Curry ein Bier im Pub George and Dragon folgen zu lassen. Weiter geht es mit dem Bus über die Kingsland Road rüber nach Dalston in den Dalston Superstore und von dort aus feiern Sie bis in die Morgenstunden...

Die Top 5 der angesagtesten Gay Clubs in London

Hier finden Sie eine Auswahl der besten Clubs und Party-Locations, speziell für Schwule, die Sie bei Ihrem nächsten London-Trip auf keinen Fall auslassen sollten.

Als das Heaven 1979 seine Türen öffnete kam dies einer Revolution gleich. Londons erster schwuler Super-Club war ein Anziehungspunkt für schwule Stars und Sternchen und brachte die spektakulärsten Shows auf die Bühnen der Clublandschaft.

Inzwischen ist dem Heaven zwar ernst zu nehmende Konkurrenz erwachsen, wie zum Beispiel durch das Fire, doch vor allem mit den G-A-Y Partys gehört das Heaven immer noch zu den Highlights für alle Gays. Am Donnerstag gibt es hier die G-A-Y Porn Idol Party, freitags G-A-Y Camp Attack und der Samstag ist für die G-A-Y Club Night reserviert. Manchmal gibt es auch Indie-Nächte mit Künstlern wie Jack Penate oder den White Lies.

Jeder Schwule, so sagt man in London, sollte in seinem Leben einmal im Mega-Club Fire in London gewesen sein. Hier kann man nahezu an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang feiern. Eine Club-Nacht reiht sich an die nächste.

„A:M“ ist eine funky House-Nacht für alle, die sich die ganze Woche über auf die Party am Freitag freuen. Fließend ist der Übergang in die Party „Horizon“ beziehungsweise „Juicy“ am Samstag (je nach Datum), die einen feucht-fröhlichen Abend mit House und Elektro für gut gebaute Londoner Jungs versprechen. Am Sonntag geht es mit der After Hour „Orange“ weiter. Zwei Areas mit funky House-Musik rücken den Trübsinn des nahenden Montags in ganz weite Ferne. Am Dienstag lockt die brasilianisch angehauchte Party „Open“ zur nächsten Party-Nacht.

Passend zur Umgebung ist der Dalston Superstore ein cooler, schwuler Laden im New-York-Industrial-Style mit zwei Ebenen. Oben gibt es eine Bar mit intimen Zweiertischen, während der Keller als Location für eine Vielzahl verschiedener Gay-Partys genutzt wird.

Die Musik hängt von der jeweiligen Party ab, der Schwerpunkt liegt jedoch auf Disco, House und Elektro. Eine Adresse, die ein immer größeres Stammpublikum für sich gewinnt.

Die Ku-Bar gibt es in London inzwischen schon zweimal. Einmal in der Lisle Street nahe dem Leicester Square – dort auch mit Club im Keller – sowie an der Old Compton Street im Herzen SoHos und des Schwulenviertels.

Die Ku Bars haben täglich geöffnet und bieten jeden Abend eine andere Party. Kürzlich hat über der Ku Bar in der Lisle Street ein touristisches Info-Center für Schwule und Lesben eröffnet.

Für alle, die lateinamerikanische Klänge lieben und schätzen, ist das Exilio the place to be. Bis in die frühen Morgenstunden wird hier zu heißen Latino-Beats getanzt.